Wandgemälde vor dem Verfall gerettet

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DOKUMENTATION DER LAUFENDEN ARBEITEN

Wie versprochen halten wir über die nächsten Schritte der Konservierung und Restaurierung des riesigen Wandgemäldes in Düsseldorf Reisholz auf dem Laufenden.
Fast noch im Morgengrauen hieß es für unser Team am letzten Samstag: ab aufs Gerüst in schwindelnde Höhe, bewaffnet mit Werkzeug und 60 qm Dämmstoff. Standfestigkeit und schwindelfreies Arbeiten auf dem 5 m hohen Gerüst waren hier gefragt. Gegen Mittag war es vollbracht, die gesamte sensible, mit Hafenmotiv bemalte Wandfläche ist mit dem dringend nötigen Schutz versehen. Jetzt kann der Winter kommen. Vielen Dank unseren Handwerker-Gerüst-Akrobaten.

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Kunst traf Kulinarisches

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UNSER BESONDERES OKTOBERFEST

Die Premiere unserer Event-Idee, Kunstwerke und Kulinarisches in angenehmem Ambiente zusammen- und damit einem größeren Publikum näherzubringen, war ein voller Erfolg. Zahlreiche interessante Gäste folgten unserer Einladung zur Spurensuche, am 24. und 25. 10. ins Leo‘s an der Düsseldorfer Moltekstr. Ab 18 Uhr am Freitag trafen sich Interessierte, Künstler, Kunstkenner und Veranstalter zum Sektempfang in den schön gestalteten Räumen rund um die Bar im Leo‘s. Ein tolles Beleuchtungskonzept setzte die präsentierten Werke in effektvolles Licht und sorgte für eine ganz besondere Atmosphäre. An beiden Abenden wurde beim Genuss von Speisen und Getränken bis spät in die Nacht gefachsimpelt, geplaudert, ausgetauscht und sogar getanzt. Berühmte Gäste, wie der Kanzlerfotograf Konrad Rufus Müller und weitere Künstler gaben sich die Ehre.
Die allgemein positive Resonanz von allen Seiten gibt uns Anlass, unserer Veranstaltung weitere dieser Art folgen zu lassen.

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Das besondere Event im Oktober

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KUNST TRIFFT KULINARISCHES

Der Kunstdetektiv geht neue Wege und präsentiert Kunstwerke nationaler und internationaler Künstler im “LEO’S” – BAR · BISTRO · RESTAURANT in Düsseldorf auf der Moltkestraße 110. Kunst-Interessierte und solche, die es werden wollen sind herzlich eingeladen am 24. oder 25. Oktober ab 18 Uhr auf ein Glas Sekt und ein Schwätzchen. Einige der Künstler sind anwesend. Es wird sicher ein tolles Event und wir freuen uns auf zahlreiche Gäste.Flyer.RZ2 KopieEinladungsflyer …………………………………………………………………………………………………………….

Ein Fall mit Alleinstellungsmerkmalen

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AUF DEN PUTZ GEHAUEN

Als Kunst- und Gemälde-Restaurationsbetrieb ist uns bisher kein einziger Fall in der Kunstgeschichte Düsseldorfs bekannt, bei dem ein Wandgemälde mit diesen Ausmaßen restauriert wurde. Rund 15 m breit und 3 m hoch mit 2 Metern Luft nach oben und unten.Wandkompl.KopieUnser Auftraggeber, ein großes Düsseldorfer Unternehmen, hatte bei Sanierungsarbeiten in einer nahe des Reisholzer Hafens gelegenen ehemaligen Produktionshalle die komplette Wand mit einem großformatigen Wandgemälde freigelegt. Zum Vorschein kamen Fragmente eines Bildes vom Rheinbogen mit dem alten Reisholzer Hafen.
Dieses Unternehmen beabsichtigt, wie übrigens viele weitere Investoren auch, sich an dem Projekt „Neugestaltung Reisholzer Hafen“ zu beteiligen. Aus diesem Grund wurden wir beauftragt, das ca 15 x 3 m große Kunstwerk zu restaurieren. Zunächst bat man uns um eine Bestandsaufnahme. Vor Ort stellten wir fest, dass es sich um ein in Öl auf Putz gemaltes Wandbild handeln muss. Das Motiv zeigt den Hafen, wie er mutmaßlich in den 1930er Jahren ausgesehen hat. Weitere Untersuchungen führten uns schließlich sogar zu einer Signatur mit Jahreszahl. Der Künstler, F. B. Holzer stand wahrscheinlich im Sommer 1936 auf einem Gerüst in dieser Halle um das Fresko zu fertigen. Die starken Schädigungen an dem Gemälde, die das Motiv nur noch schemenhaft erkennen lassen, können wir unter anderem auf die Lage der Wand zurückführen. Sie liegt im Norden des Gebäudes und ist seit jeher starken Witterungseinflüssen ausgesetzt. Durch das undichte Dach drang außerdem noch Wasser ein. Kein Wunder also, dass der Putz aufblüht und nach und nach abfällt.
Um den weiteren Verfall zu verhindern ist nun schnelles Handeln gefragt. Im nächsten Schritt werden wir die gesamte Wand sichern und konservieren, bevor wir mit der
Wiederherstellung des Bildmotivs beginnen können.
Diesem Teil unserer Arbeit sehen wir mit freudiger Erwartung entgegen, obwohl sie uns gleichzeitig vor große Herausforderungen stellt. Wie genau hat der Hafen an der Stelle ausgesehen, die im Bild größtenteils fehlt? Bisher haben wir wenig Bildmaterial aus
dieser Zeit finden können, bleiben aber weiter dran.
Deshalb an dieser Stelle unser Aufruf: Wer alte Fotos oder Stiche aus der Zeit um 1930 vom alten Reisholzer Hafen findet, darf sich gerne bei uns melden.
Über die nächsten Arbeitsschritte halten wir natürlich auf dem Laufenden…
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